Erfolgreiche Ausrichtung des JLVK 2026 in Lübeck – Starker Einsatz und Podestplätze für den Preetzer TSV!

Zum ersten Mal seit 1984 richtete der Schleswig-Holsteinische Turnverband wieder den Jugendländervergleichskampf (JLVK) aus – mit Teams aus ganz Deutschland, Dänemark und den Niederlanden.

Am 19. und 20. September 2026 verwandelte sich die Hansestadt Lübeck in das Zentrum des deutschen Orientierungslauf-Nachwuchses. Der Schleswig-Holsteinische Turnverband e. V. (SHTV) richtete im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Orientierungssport Deutschland (AGO) den traditionsreichen Jugendländervergleichskampf (JLVK) aus – tatkräftig mitorganisiert von den schleswig-holsteinischen und hamburgischen OL-Vereinen, unter denen auch der Preetzer TSV mit viel Herzblut im Vorfeld und vor Ort im Einsatz war. Mit über 450 Athletinnen und Athleten aus 12 Landesturnverbänden (LTVs) sowie internationalen Gastteams aus Dänemark und den Niederlanden war die Großveranstaltung in allen Belangen ein voller Erfolg.

Historisches Teamergebnis und Preetzer Medaillenregen im Einzel

In der Gesamtwertung aus Einzel- und Staffelentscheidungen setzte sich erneut der favorisierte LTV Sachsen durch, gefolgt von Bayern und Niedersachsen. Das junge, 18-köpfige Team aus Schleswig-Holstein zeigte eine überragende Mannschaftsleistung: Mit 155 Punkten erzielte der LTV Schleswig-Holstein das beste Gesamtergebnis seit 26 Jahren und verpasste nur denkbar knapp die Top 10.

Besonders stolz sind wir auf die glänzenden Ausbeuten unserer Preetzer Athletinnen in den Einzelwertungen:

  • Solveig Burkhardt stürmte in der D12 ganz nach oben aufs Treppchen und erlief sich den 1. Platz.
  • Raika Harlaß sicherte sich ebenfalls die Goldmedaille und setzte sich mit über einer halben Minute Vorsprung souverän gegen die starke Konkurrenz aus Sachsen und Hessen in der D14 durch.
  • Annika Stamer belohnte sich in ihrem letzten JLVK-Teilnahmejahr in der Hauptkategorie D20 mit einem hervorragenden 2. Platz direkt zwischen zwei Läuferinnen aus Sachsen.

Beste Bedingungen im Lauerholz und Spektakel auf der Zielwiese

Das Wettkampfwochenende bot optimale Rahmenbedingungen: Bei angenehmen Lauftemperaturen und leichtem Wind starteten die Teilnehmenden am Samstag im Waldgebiet Lauerholz in die Einzellaufe der Altersklassen D/H 10 bis 20. Auf den flachen, gut belaufbaren Strecken bewiesen die Nachwuchsathleten Köpfchen und Schnelligkeit.

Am Sonntag folgte das Spektakel der Staffelwettkämpfe mit mitreißenden Massenstarts und Zielleinläufen auf der Wiese südlich der Wesloer Landstraße. Unterhaltsame Live-Speaker hielten das Publikum stets bestens informiert.

Sämtliche Wettbewerbe verliefen verletzungsfrei und perfekt im Zeitplan. Ein ausdrücklicher Dank der Gesamtleitung (Anke Dannowski & Christian Stamer) geht an alle Delegationen für ihr vorbildliches und sportlich faires Verhalten auf den Laufstrecken und im Wettkampfzentrum. Die Unterbringung in der neu erbauten Albert-Schweitzer-Schule funktionierte reibungslos, und auch die nachhaltige Bahnanreise vieler Verbände inkl. Shuttlesystem wurde hervorragend gemeistert.

Ein Highlight des Samstags war die Abendveranstaltung in der Sporthalle: Erstmals zogen die Landesturnverbände in einer festgelegten Reihenfolge ein, was den kreativen Showbeiträgen der Jugendlichen große Aufmerksamkeit bescherte. Bei bester Stimmung und Top-Moderation wurde anschließend noch lange gemeinsam getanzt.

Große Wertschätzung erfuhr das Event durch die Politik: Schirmherr und Ministerpräsident Daniel Günther, Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und SHTV-Präsident Hans-Jürgen Kütbach verbrachten knapp eine Stunde auf der Zielwiese. Im direkten Gespräch informierten sie sich über den Orientierungssport und die Ambitionen des schleswig-holsteinischen Teams. Nach einer lebhaften Ansprache gab der Ministerpräsident persönlich den Startschuss für den Betreuerlauf.

Fazit: Der JLVK 2026 hat bewiesen, dass der SHTV und die beteiligten Vereine wie der Preetzer TSV nationale Großveranstaltungen auf höchstem organisatorischem, logistischem und sportlichem Niveau reibungslos umsetzen können. Ein riesiges Dankeschön geht an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus Preetz und dem gesamten Norden, die dieses unvergessliche Wochenende möglich gemacht haben!

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