5 Fragen an unsere Trainer - Folge 1
Robin, Trainer der Leistungsgruppe
In dem Format "Die 5 Fragen" werden wir in loser Folge unsere Trainer und ihre Trainingsgruppen vorstellen. Heute im Interview: Robin, Trainer der Leistungsgruppe.
1. Wie setzt sich deine Trainingsgruppe zusammen?
Wir haben natürlich verschiedene Ansatzpunkte, die ich nicht alle jetzt nennen kann. Ich würde sagen, die Trainingsgruppe setzt sich vor allem aus Folgendem zusammen:
Einmal geht es darum, wie viel trainieren sie, sind sie regelmäßig da? Andererseits ist auch die Frage: Was machen sie beim Training? Sind sie locker oder mehr zielorientiert? Wir besprechen das natürlich, aber ich habe auch meine eigenen Vorstellungen, wen ich da rein haben möchte. Ich muss mit der Person ja gut arbeiten können. Und dann gucken wir uns die anderen Gruppen an.
2. Wann und wo findet dein Training statt?
Das Training findet hier in der Neuen Wilhelminenhalle statt. Montags von 18-20 Uhr und freitags von 17:30-19:30 Uhr. Das ist eigentlich für eine Leistungsgruppe viel zu wenig. Theoretisch müsste man mind. 3-mal die Woche miteinander trainieren, um noch mehr rausholen zu können. Von daher ist es wichtig, weiterhin Mittwoch oder Samstag bzw. möglichst Mittwoch und Samstag zu trainieren. Je mehr man trainiert, umso schneller wird man besser.
3. Was ist dein Trainingsschwerpunkt?
Ganz klar, Tischtennis beruht auf Topspinn. Das ist grundsätzlich der größte Schwerpunkt, den wir überhaupt haben. Aber beim Training selber ist der Schwerpunkt unterschiedlich. Ich kann ja nicht nur Vorhand - oder Rückhandtopspinn trainieren, sondern es gibt noch viele andere Schläge, die auch gespielt werden müssen. Natürlich bleiben wir schwerpunktmäßig beim Topspinn, aber das wird auch mal mit Schupfen oder Blocken oder Schießen kombiniert. Das gehört auch dazu, wird oftmals aber gar nicht trainiert. Oder Aufschläge, auch ganz wichtig. Aber eben meistens in Kombination mit Vorhand - oder
Rückhandtopspinn.
4. Warum bist du Trainer geworden?
Ich habe aufgehört Tischtennis selber zu spielen, als Jonas angefangen hat. Und damals hatte ich das Problem, dass ich hier in der Nähe keine entsprechend qualifizierten Trainer gesehen habe. Das hat mir nicht gefallen. Das war eigentlich der ursprüngliche Grund, dass ich Trainer geworden bin. Deswegen habe ich gesagt: Jetzt nehme ich das selber mit in die Hand. Dann habe ich eben angefangen, meine Trainerscheine zu machen, weil ich wollte, dass es vernünftiges Training gibt und nicht einfach Halle aufschließen, Halle abschließen. Darin sehe ich für Kinder und Jugendliche keinen Sinn. Das hat sich weiterentwickelt, sodass ich auch Stützpunkttrainer wurde.
5. Was ist für dich das Besondere am Tischtennis?
Natürlich ist es einmal diese Agilität. Der Kopf und der Körper müssen arbeiten, du bist permanent im Gange. Außerdem bringt es einfach Spaß, die Wettbewerbe und die Herausforderung anzunehmen. Für mich als Trainer ist es natürlich noch herausfordernder, immer wieder für andere Spieler/-innen im Wettkampf die Verantwortung zu haben.
Bonusfrage: Gibt es noch etwas, was man unbedingt über dich als Trainer oder deine Trainingsgruppe wissen muss?
Tischtennis muss in erster Linie einfach Spaß bringen, das ist die Vorraussetzung für alle. Ohne Spaß funktioniert es nicht. Aber wenn jemand sich entschließt, leistungsorientierter zu sein, dann muss man mehr machen. Da reicht es nicht, 2-mal die Woche zum Training zu kommen, da muss man schon minimum 3-4-mal die Woche trainieren. Das kann sich jeder überlegen. Es gibt genug Leute, die einfach nur Spaß haben wollen, was völlig okay ist. Aber als Leistungstrainer ist es auch eine Sache zu gucken: Wer von denen hat vielleicht doch ein bisschen mehr Funken im Spiel? Aber ganz klar: Ohne Spaß funktioniert gar nichts!